Mein Familienalltag
Mein Auslandsjahr in Magnolia, Texas, war eine unvergessliche Zeit, vor allem dank meiner herzlichen Gastfamilie. Wir lebten in einem geräumigen Haus mit einem riesigen Grundstück, auf dem wir eine Vielzahl von Tieren hatten, darunter Pferde, Ziegen, Hunde, Hühner und Katzen. Die idyllische Umgebung und die freundliche Atmosphäre in der Familie haben mein Jahr dort zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Unser Tagesablauf begann früh am Morgen. Mein Gastvater, Scooter, war ein früher Vogel und stand meistens schon vor dem Sonnenaufgang auf, um sich um die Tiere zu kümmern. Meine Gastmutter, Stacie, und meine Gastschwester, Melanie, standen in der Regel gegen 6 Uhr auf, um das Frühstück vorzubereiten und sich auf den Tag vorzubereiten. Mein Gastbruder, Brock, war wie die meisten 12-Jährigen nicht gerade ein Morgenmensch, also brauchte er oft einen sanften Weckruf von seiner Mutter.
Die Schule begann um 7:15 Uhr, und ich kam wie meine Gastgeschwister mit dem Schulbus dorthin. Die Busfahrt war immer langweilig, da eigentlich jeder im Bus nur schlafen wollte. Nach der Schule war ich immer beim American Football Training, aber meine Gasteltern holten mich in der Regel ab, wenn sie konnten, oder ich kam mit einem anderen Schüler nach Hause.
Unsere Abende verbrachten wir oft gemeinsam. Es war eine schöne Gewohnheit, zusammen zu Abend zu essen und über unsere Tage zu sprechen. Meine Gastmutter Stacie war eine fantastische Köchin und überraschte uns immer wieder mit leckeren Gerichten. Nach dem Abendessen verbrachten wir oft Zeit miteinander, spielten Gesellschaftsspiele oder schauten Filme und Serien zusammen. Wir hatten alle ähnliche Interessen und es war immer unterhaltsam, gemeinsam Zeit zu verbringen.
In Bezug auf die Aufgaben in der Familie hatte jeder von uns bestimmte Verantwortlichkeiten. Mein Gastbruder Brock half oft dabei, die Tiere zu füttern. Meine Gastschwester Melanie half gerne in der Küche und beim Tischdecken. Ich half bei alltäglichen Aufgaben, wann immer ich konnte, um meinen Teil zur Familie beizutragen.
Eines der gemeinsamen Hobbys, das wir alle teilten, war Sport und es lief oft der Fernseher mit Spielen oder wir spielten selber Baseball oder Football im Garten.
Wir hatten auch feste Familientage, an denen wir spezielle Aktivitäten planten, wie zum Beispiel Spieleabende oder Filmnächte. Diese Tage waren immer etwas ganz Besonderes und halfen uns, noch stärkere Bindungen zueinander aufzubauen.
Meine Gasteltern arbeiteten beide viel, aber sie machten immer Zeit für uns. Sie waren unglaublich unterstützend und ermutigten uns, unsere Interessen zu verfolgen und das Beste aus unserer Zeit in Texas zu machen.
Die Wochenenden verbrachten wir oft gemeinsam als Familie, entweder auf dem Grundstück mit den Tieren oder wir unternahmen Ausflüge in die Umgebung. Texas hat so viel zu bieten, und wir nutzten jede Gelegenheit, um neue Orte zu entdecken und Abenteuer zu erleben.
In Bezug auf meine persönliche Zeit (Me-Time) hatte ich tatsächlich ziemlich viel davon. Ich nutzte diese Zeit gerne, um mich zu entspannen, zu lesen oder Musik zu hören. Gelegentlich unternahm ich auch Spaziergänge in der Natur rund um das Haus, um einfach die Ruhe und die Schönheit der Umgebung zu genießen.
Insgesamt fühlte ich mich in meiner Gastfamilie unglaublich wohl und aufgenommen. Sie waren wie eine zweite Familie für mich, und ich bin ihnen für ihre Herzlichkeit und Unterstützung während meines Auslandsjahres unendlich dankbar. Die Zeit in Magnolia wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.